Dazu erklärt das Bundesministerium der Finanzen:

Der Entwurf stammt von dem Künstler Victor Huster aus Baden-Baden.

In der Begründung der Jury für die Entscheidung heißt es:

„Der Entwurf greift in überzeugender Weise sowohl inhaltlich als auch gestalterisch das Thema des Jubiläums auf und zeichnet sich darüber hinaus durch eine wissenschaftshistorische Einordnung der Fahrenheit-Skala in die chronologische Abfolge der thermometrischen Skalen des 18. und 19. Jh. aus. Dies gelingt gestalterisch durch eine Komposition von Darstellungen eines Fahrenheit-Thermometers im Kontext anderer abstrahiert dargestellter Temperaturskalen. Die Jury zeigte sich beeindruckt davon, wie es der Künstler verstanden hat, das wissenschaftliche Thema in seinen Facetten verständlich auf dem Rund einer Münze ins Bild zu setzen.

Der Künstler arbeitet geschickt mit einem exzentrischen Schwerpunkt auf Bild- und Wertseite. Diese Schwerpunktbildung verstärkt über den Einsatz typografischer und figurativer Elemente hinaus das harmonische Zusammenspiel von Bild- und Wertseite. Die Typografie unterstreicht die inhaltliche Ausarbeitung des Themas. Der Adler ergänzt den Entwurf in gelungener Darstellung auf würdige Weise.“

Die Bildseite zeigt die Darstellung eines Fahrenheit-Thermometers im Kontext anderer abstrahiert dargestellter Temperaturskalen.

Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift: „EIN MEILENSTEIN DER MESSTECHNIK“.

Prägequalität: Stempelglanz
Legierung: Kupfer-Nickel
Prägestätte: Hamburgische Münze (J)